CURRICULUM VITAE

Geb. 1976 in Halberstadt


Studium der Rechtswissenschaft an Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Karlsuniversität Prag / 1. Staatsexamen 2004


Rechtsreferendariat am LG Krefeld / 2. Staatsexamen 2007


Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialrecht an der Ruhr-Universität Bochum seit April 2008 bis 2013


Rechtsanwalt seit 2008


Lehrbeauftragter an der SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera und der Ruhr-Universität Bochum seit 2010

VERÖFFENTLICHUNGEN

Leistungen im Notfall, KU Gesundheitsmanagement 11/2016, S. 71 ff.


Qualitätsindikatoren gemäß § 136c Abs. 1 SGB V, GuP 2016, S. 127 ff.


Mehrleistungsabschläge trotz planerischer Maßnahme? KU Gesundheitsmanagement 08/2016, S. 63 ff.


§§ 137 f, 137g und 321 SGB V, Nomos Kommentar Gesundheitsrecht, 2015


Die Nase des Kamels – Aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung zu Kostenträgerstreitigkeiten, KUspecial Medizincontrolling, September 2014, S. 24-27


Therapiewunsch ohne Grenzen?, Ethik in der Medizin: Band 26, Heft 2 (2014), Seite 157-159


Durchbrechung der DRG-Vergütungsregelungen zu Gunsten des Krankenhauses, KU Gesundheitsmanagement 05/2014, S. 62 ff.


Vielfalt ist gewünscht – Öffentliche und private Kliniken sind gleichberechtigt, KU Gesundheitsmanagement 04/2014, S. 41 ff.


Schmitz-Luhn
/Bohmeier (Hrsg.): Priorisierung in der Medizin – Kriterien im Dialog, Springer 2013

Darin:

  • Huster/Bohmeier: Evidenzbasierung als Priorisierungskriterium im Krankenversicherungs-recht, S. 53 ff.
  • Bohmeier/Schmitz-Luhn: Dringlichkeit und die Rule of Rescue im Recht, S. 125 ff.
  • Bohmeier/Schmitz-Luhn: Divergierende Prinzipien in der GKV: Wertedimensionen, Präferenzen und Demokratie, S. 257 ff.

Huster/Bohmeier: Die Myozyme-Entscheidung des Schweizerischen Bundesgerichts aus der Perspektive des deutschen Verfassungs- und Krankenversicherungsrechts Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ) 2012, S. 443 ff.


Bohmeier 
et al.: Ökonomisch motivierte Behandlungsverweigerung in der GKV – Divergenzen zwischen Sozial-, Zivil- und Strafrecht, Medizinrecht (MedR) 2011, S. 704 ff.


Penner/Bohmeier
: Off-Label-Use in der ambulanten Palliativmedizin: Keine Würde auf Rezept?, Gesundheitsrecht (GesR) 2011, S. 256 ff.


Bohmeier: Ansprüche bei ruf- und geschäftsschädigender Medienberichterstattung, das Krankenhaus 2010, S. 36 ff.


Dannecker 
et al.: Priorisierung: Notwendiger rechtlicher Gestaltungsspielraum, Deutsches Ärzteblatt 2009, S. 2007 ff.


Bohmeier/Penner
: Die Umsetzung des Nikolaus-Beschlusses durch die Sozialgerichtsbarkeit: Fortentwicklung und Widersprüche zu den Vorgaben des BVerfG, Wege zur Sozialversicherung (WzS) 2009 S. 65 ff.


Tagungsbericht “Verfahren und Kriterien bei der Priorisierung im Gesundheitswesen” 31.3.–1.4.2010, Medizinrecht (MedR) 2012 S. 306 ff.


Tagungsbericht 2. Kölner Medizinrechtstag, Medizinrecht (MedR) 2010 S. 97 ff.

FORSCHUNG

>> nikolaus-beschluss.de

Wir bieten Ihnen auf dieser Homepage eine Auswertung der verfügbaren sozialgerichtlichen Entscheidungen, die aufgrund des sogenannten Nikolaus-Beschlusses ergangen sind und diesen konkretisieren und weiterentwickeln. Diese können Sie über unsere Suchmaschine abfragen und dabei gezielt nach Krankheitsbildern, medizinischen Methoden oder bestimmten Ergebnistypen suchen. Die Datenbank wird regelmäßig aktualisiert. Daneben finden Sie hier Infornmationen zu den Hintergründen und zur Einordnung des Nikolaus-Beschlusses sowie weiterführende Literaturhinweise.

Der Nikolaus-Beschluss ist eine wegweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2005 (Az.: 1 BvR 347/98). In dem zu Grunde liegenden Rechtsstreit begehrte ein gesetzlich krankenversicherter Patient, der an Duchenn´scher Muskeldystrophie litt, die Kostenerstattung für die Behandlung im Wege der Bioresonanztherapie. Dieses lehnte seine Krankenkasse mit dem Verweis auf gesetzlich vorgeschriebene Leistungsbeschränkungen ab. In dem daraus resultierenden Rechtsstreit wurde die Position der Krankenkasse von den Sozialgerichten aller Instanzen bestätigt. Schließlich erkannt

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