REPETITORIUM KRANKENHAUSRECHT

Zielgruppe

Betriebsleitung, Medizincontrolling, Patientenmanagement, DRG-Beauftragte, Finanzen und Recht

Seminarprogramm

09.30 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer und Beginn des Repetitoriums

09.30 Uhr: 1.Teil: a) Die sogenannte „Strukturprüfung“

Inhalt:

Die gesetzlichen Krankenkassen, aber auch weitere Behörden und Kostenträger, begehren zunehmend die Überprüfung von Krankenhausstrukturen im Hinblick auf die Einhaltung von Qualitätsvorgaben, insbesondere der Komplexkodes und GBA-Richtlinien. Der Referent, der diverse solcher Prüfungen in den vergangenen Jahren begleitet hat, zeigt nicht nur den rechtlichen Rahmen und die einschlägige Rechtsprechung auf, sondern gibt auch konkrete Handlungs- und Verhaltensempfehlungen für den „Ernstfall“.

10.45 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr: Fortführung des 1.Teils a) der Veranstaltung; b) Der Abschluss von NUB-Vereinbarungen unter Berücksichtigung der BSG-Rspr.

Das BSG hat jüngst am 19.12.2017 – B 1 KR 17/17 R – zum Themenkomplex § 6 KHEntgG und § 137c SGB V entschieden. Der Referent, der das Revisionsverfahren geführt und nunmehr die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil erhoben hat, stellt generell die Rechtslage und im Besonderen die Auswirkungen der BSG-Rechtsprechung auf die Praxis dar.

12.15 Uhr: Mittagspause

13.00 Uhr: 2.Teil: Spezielle Rechtsprobleme der Abrechnung von Krankenhausleistungen

Inhalt:

Die speziellen Rechtsprobleme der Abrechnung von Krankenhausleistungen bilden das Alltagsgeschäft in Patientenabrechnung und Medizincontrolling ab. Durch die Rechtsprechung der Sozialgerichtsbarkeit, insbesondere des BSG, unterliegen diese Fragestellungen stetigen Aktualisierungen und Veränderungen. Wir zeigen Ihnen diese aktuelle Rechtsprechung auf und geben Ihnen Handlungsempfehlungen für die einzelnen Themenkomplexe mit an die Hand. Dabei werden u.a. die aktuellen Entwicklungen der Prüfverfahrensvereinbarung sowie die zulässige Abrechnung von Portimplantationen und Apheresethrombozytenkonzentraten behandelt. Zudem werden „24-Stunden-Fälle“ sowie die vor- und nachstationäre Leistungserbringung beleuchtet. Der aktuelle Stand rund um das den Krankenhäusern vom Bundessozialgericht auferlegte „fiktive wirtschaftliche Alternativverhalten“ bei Fallzusammenführungen wird erörtert. Ebenso wird auf die jederzeit aktuellen Versuche der Kostenträger eingegangen, den Krankenhäusern die Aufwandspauschale streitig zu machen. Die aufgrund neuer BSG-Rechtsprechung nochmals an Dynamik zunehmende Thematik der zulassungsüberschreitenden Anwendung von Arzneimitteln im stationären Sektor (Stichwort: Off-Label-Use) wird diskutiert. Neben praxisrelevanten, allgemeinen Ausführungen zu Kodierfragen, Dokumentation und Spruchpraxis wird vor allem die aktuelle sozialgerichtliche Rechtsprechung zu Abrechnungsstreitigkeiten aus allen Instanzenzügen im Mittelpunkt stehen.

14.30 Uhr: Kaffeepause

14.45 Uhr: Fortführung des 2.Teils der Veranstaltung nebst Abschlussdiskussion

16.30 Uhr: Ende der Veranstaltung

Teilnahmegebühr

Je Teilnehmer wird eine Gebühr in Höhe von € 420,00 zzgl. MwSt. erhoben. In der Gebühr enthalten sind die Kosten für umfangreiche Tagungsunterlagen und Tagesverpflegung. Mandanten mit Rechtsberatervertrag zahlen eine ermäßigte Teilnahmegebühr in Höhe von € 320,00 zzgl. MwSt. Nach Anmeldung wird eine Rechnung nebst Anmeldebestätigung erteilt. Die Anmeldung ist erst mit Erteilung der Bestätigung verbindlich.

Teilnahmebedingungen

Die schriftliche Annullierung ist bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenlos. Bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird die Hälfte der Teilnahmegebühr erhoben. Bei späteren Absagen wird die gesamte Teilnahmegebühr fällig.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Stephanie Unger als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung.

KANZLEI BOCHUM

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