Gründung und Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums
Zielgruppe
Krankenhausmanagement, insbesondere Geschäftsführung
Thema
Medizinische Versorgungszentren (MVZ) sind inzwischen fester Bestandteil der Versorgungslandschaft. Das Medizinische Versorgungszentrum nach § 95 SGB V bietet Krankenhäusern die Möglichkeit, an der ambulanten Versorgung teilzunehmen und das stationäre Leistungsspektrum zu ergänzen. Neben Krankenhäusern treten aber auch zunehmend niedergelassene Ärzte, als Gründer auf.
Die Gründung und der Betrieb eines MVZ stellt komplexe Anforderungen. Schwierigkeiten bereiten Krankenhäusern vor allem die vertragsarztrechtlichen Fragestellungen sowohl im Rahmen des Zulassungsverfahrens als auch Fragen rund um die Abrechnung gegenüber den Kassenärztlichen Vereinigungen.
Kurzüberblick
- Gründung eines MVZ – Gründungsüberlegungen: Ziele und Risiken
- Einbringung von Vertragsarztsitzen in das MVZ und Kauf von Vertragsarztpraxen
- Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung: Verfahren vor den Zulassungsgremien
- Anstellung von Ärzten im MVZ, Nachbesetzungsverfahren
- Abrechnung von Leistungen gegenüber den Kassenärztlichen Vereinigungen
- Honorarkürzung und Verordnungsregress, Plausibilitäts- und Wirtschaftlichkeitsprüfung
- Gründung von Filialen und ausgelagerten Praxisteilen
- Abrechnung gegenüber Selbstzahlern und Privatpatienten
Referent
Stephan Porten, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht
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